Der Dienstag dichtet, (N)eumondstille – Alphabet der Stille – N

Jeden Dienstag gibt es bei Katha ein selbst geschriebenes Gedicht und ich schließe mich dem gerne an.

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(N)eumondstille

es scheint als wären mit dem Licht

auch alle Töne fortgegangen

als hät‘ die Nacht sie eingefangen

und fortgeschleppt – ganz außer Sicht

selbst der allerkleinste Ton versinkt

im schwarzblauen Morast

angeklungen – wär er fast

doch noch schneller – er ertrinkt

auch das Lied der Nachtigall

dass so oft die Nacht durchdringt

wenn sie ihre Arien singt

erzeugt nicht den geringsten Hall

sogar des Mondes Melodie

die des Nachts so silbern klingt

wenn sie durch die Wolken dringt

verstummt in schwarzer Dystopie

5 Gedanken zu “Der Dienstag dichtet, (N)eumondstille – Alphabet der Stille – N

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