Der Dienstag dichtet, (J) agdfieber – J(2)

Jeden Dienstag gibt es bei Katha ein selbst geschriebenes Gedicht und ich schließe mich dem gerne an.

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Jagdfieber

ich hab sie immer im Visier

schleich mich an sie ran

bin sprungbereit – wie ein Tier

sie zieht mich fest in ihren Bann

doch sie entweicht mir immer

das Nachsehen habe ich

manchmal glaub‘ ich – ich krieg sie nimmer

ob sie schon kichert – über mich

je heft‘ger ich sie jage

desto mehr entkommt sie mir

und wenn ich Ruhe gebe

steht sie prompt – vor meiner Tür

dann will ich sie greifen

sie endlich erlegen

sie in mein Haus schleifen

doch – weg ist sie – von wegen

Der Dienstag dichtet, (I)nnere Ruhe – Alphabet der Stille – I

Jeden Dienstag gibt es bei Katha ein selbst geschriebenes Gedicht und ich schließe mich dem gerne an.

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(I)nnere Ruhe

ich schalte in Gedanken das Außen aus

versuche keinen Reiz mehr aufzunehmen

zieh mich zurück – in mein Schneckenhaus

puste sanft – die Nebelkerzen aus

nichts soll meine Ruhe jetzt mehr lähmen

ich schließe alle Türen um mich zu

suche einen Platz in meinem Innern

ganz langsam kommt mein Atem nun zur Ruh‘

denn atmen – ist das einz’ge – dass ich tu

Stück für Stück beginn‘ ich mich zu erinnern

ich kann mich in meinem Spiegel nicht erkennen

wo ist sie hin – die eig’ne Ähnlichkeit

spür‘ wie die Jahre durch mein Gesicht rennen

trau mich kaum meinen Namen noch zu nennen

wer war ich schon – wer bin ich in der Zeit

ich schwindel – finde nirgends Tritt

plötzlich stehe ich selbst mir gegenüber

ich spüre – wie mein Verstand entglitt

jetzt fehlt nur noch ein allerletzter Schritt

ich rufe mich – und trete sanft hinüber