Gedicht · Tanzen

Ein Tor mit sieben Türen

Ein Tor aus sieben Türen
doch ich halte sie verborgen
weil sie tief in mich führen
und sie für meinen Schutz sorgen.

Die erste Tür ist leuchtend rot
tief in die Erde eingebracht
sie zeigt, wie ich meine Wurzeln schlage
und was sie aus mir gemacht

Die zweite ist voller Kraft
ein helles orange, hier
liegt meine Leidenschaft
mein Sex und mein Begier

Tür drei in hellem gelb erwacht
weil die Weisheit sie erfülle
hier liegt da Zentrum meiner Macht
und mein eig’ner Wille

Die grüne Tür ist schwer bewacht
hier wohnen Glück und Schmerz
hier liegt mein offener wunder Punkt
mein ungestümes Herz

Die fünf ist blau, vielleicht ahnt man schon
dass sie fast immer offen steht
hier leb ich meine Intuition
und meine Kreativität

Indigo ist die sechste Tür
fehlt mir hier auch mal der Glaube
ist mein Hang zum Okkulten der Hinweis für
mein heimliches drittes Auge

Die sieben umgibt ein violetter Schein
und sie ist nicht ganz ohne
scheint sie doch nicht ganz von dieser Welt zu sein
darum ist sie auch die Krone

Gesichert ist der Weg in meine Welt
durch ein Tor, dass sieben Türen zählt
ich habe es dorthin gestellt
zu schützen, was mich im Innersten zusammenhält

Ich kann es öffnen, jeden Tag
für viele steht es offen und weit
ganz so, wie ich es mag
oder ich schließe es zu rechten Zeit