Der Dienstag dichtet, Wortverschwender

Jeden Dienstag gibt es bei Katha ein selbst geschriebenes Gedicht und ich schließe mich dem gerne an.

Mit von der Partie sind bisher:

Stachelbeermond
Mutigerleben
Wortgeflumselkritzelkrams
Werner Kastens
Findevogel
Berlin Autor
Nachtwandlerin
Lindas x Stories
La parole a été donnée à l’homme
Gedankenweberei
Emma Escamila
Wortverdreher
Lebensbetrunken
Vienna BliaBlaBlub
Heidimarias kleine Welt
Traumspruch
Red Skies over Paradise

und Your mind is your only limit


Wortverschwender

und immer wieder

schreibe ich

Wort um Wort

verwerte sie

verändere sie

verfälsche sie

verschwende die Worte

als wenn sie unendlich

wären – umgebe

mich damit – bringe

sie soweit ich kann unter

die Leute – werfe damit

um mich – versuche

jeden zu treffen

doch was

wenn die Wörter

gezählt sind

jedes einzelne

zählt

was wenn ich morgen

mein letztes Wort

hätte

alle aufgebraucht

verwortet

ich würde

es schreiben

mit einem

Rechtschreibfehler

zur Erinnerung

und

als letzte

Prowokation

7 Gedanken zu “Der Dienstag dichtet, Wortverschwender

  1. Lieber Christian,
    danke dir.
    Ein fürchterlicher Gedanke, ganz ehrlich.
    Beim Lesen fiel mir das Buch „Die Wörterfabrik“ ein. Kennst du das? Ein Bilderbuch für kleine und große Kinder – da muss man sich Wörter kaufen, was dazu führt, dass sich nicht jeder Wörter leisten kann.
    Auch ein gruseliger Gedanke – aber ein tolles Buch.
    Grüße
    Judith

    Gefällt 1 Person

    1. Liebe Judith,
      ein Kinderbuch mit diesem Inhalt? Das klingt aber schon nach einem schwierigen Thema.
      Ich kenne das Buch: Nollops Vermächtnis
      Auf einem Denkmal auf der Insel ist ein Pangramm angebracht. Ein Satz der alle Buchstaben des Alphabets beinhaltet. Doch nach und nach fallen die Buchstaben ab und werden von der Inselregierung verboten. Sehr skurril!
      Liebe Grüße
      Christian

      Gefällt 1 Person

      1. Lieber Christian,
        Thema ist der Wert der Wörter. Es ist eine sehr zarte Geschichte, die von Freundschaft erzählt und auch von einer ersten zarten Kinderliebe. Deutlich wird, dass die Wörter wichtig sind, aber nicht allein, sondern dass sie etwas transportieren, das echt ist.
        Das Buch von dir kenne ich nicht.
        Liebe Grüße
        Judith

        Gefällt 1 Person

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