Improvisationsgeschichte, Teil 19

Dies ist Teil neunzehn einer Improvisationsgeschichte. Jeden Mittwoch erschien hier bisher eine Fortsetzung. Die Teile enden immer mit einer offenen Situation und die Lesenden waren und sind aufgerufen Ideen und Worte für die Fortsetzung zu spenden.

Ich habe als Schreibender keine Geschichte im Kopf, sondern lasse mich von den Ideen und Wortspenden leiten.

Da es eine Gemeinschaftsgeschichte ist, verlinke ich gerne die Teilnehmenden. Wer nicht verlinkt werden möchte, teile mir dies bitte mit. 

Ich freue mich über jede Idee und Wortspende.

Für alle die neu einsteigen, gibt es nun auch ein Register, in dem alle Personen und alle bisher erbrachten Wortspenden aufgeführt sind:

Improvisationsgeschichte-Register


Die Ideen und die Wortspenden waren: 

Wortgeflumselkritzelkram sagt: Deine Fantasie und die Umsetzung ist grossartig. Ich sage, dass sie die Münzen finden werden. Wortspende: Laubbläser

Kathakritzelt sagt: Die Einbindung von dem Diebstahl finde ich super. Ich sag, sie finden zwar die Münzen, können sie aber nicht an sich bringen. Wortspende: Verschwörung

Sternenseele Wortspende: Kopfgeldjäger

Jemand: Wortspende: Weltentheater


Teil 19:

Sie schlichen durch das Museum und positionierten sich in der Nähe der Münze. Außer dem Geräusch der Lüftung und ihrem eigenen Atem war nichts zu hören.

Sie hatten keine Ahnung, wie lange sie würden warten müssen, aber da die Münze noch vorhanden war, musste der Raub noch bevorstehen. Niemand sprach ein Wort, denn die Diebe könnten jederzeit überall auftauchen.

Hendrik spürte wie, angespannt seine Muskeln waren. Es fühlte sich an, als würden sie hier gleich eine ganz große Verschwörung aufdecken. Sie waren Kopfgeldjäger. Aber welche von den Guten, falls es so etwas gab. Er sah sich um. Hier waren Schätze aus der ganzen Welt zusammengetragen worden und jeden Moment würde sich hier ein unfassbares Schauspiel ergeben. Quasi ein Weltentheater dachte er und wunderte sich selbst über so einen Gedanken.

Da ertönte ein merkwürdiger Krach im Nebenraum. Alle starrten auf den Durchgang, durch den plötzlich Nebel eindrang. Schnell versteckten sie sich hinter Schaukästen und Statuen. Es war, als würde jemand mit einem Laubbläser Nebel in den Raum pusten, um den Staub der Jahrhunderte aufzuwirbeln. Alle zuckten zusammen. Hendrik erinnerte sich sofort an eine ganze Reihe von Hollywoodfilmen, in denen mit Rauch Lichtschranken sichtbar gemacht wurden. Drei Männer betraten den Raum. Sie waren in ihren schwarzen Sachen und bei allem Rauch nur schwer zu erkennen. Der vermeidliche Laubbläser machte einen unglaublichen Lärm. Angst vor Krach hatten sie offensichtlich nicht. Der Rauch zeigte auch keinerlei Lichtschranken an. „Mach das Scheissding aus“, schrie jemand. Dann trat eine unheimliche Stille ein.

„Unglaublich, dass wir einfach so hier hereingekommen sind“, sagte einer der drei.

„Ich sag ja, diese Münzen sind unbezahlbar“, sagte ein anderer.

Die drei näherten sich der großen Münze.

Alle im Saal hielten den Atem an.


Liebe Lesenden,

wird die kleine Truppe den Diebstahl verhindern können? Werden Sie die restlichen Münzen zurückbekommen?

Nach nun mehr 19 Teilen habe ich beschlossen, die Geschichte mit dem 20. Teil zu beenden. Nach einer kurzen Pause werde ich das Experiment mit einer neuen Geschichte noch einmal starten. Ich hoffe, dass eine neue Story, die vielleicht nicht ganz so phantastisch angelegt ist, wieder mehr Lesende zum Mitmachen animiert.

Aber wie soll die Geschichte ausgehen? Ich freue mich auf Eure Ideen und Wortspenden. Und wer weiß, vielleicht wird es irgendwann ja doch noch einmal eine Fortsetzung geben, man soll ja nie „nie“ sagen.

Viele Grüße

Euer Wortverdreher


Hier geht es zu Teil 18

Die ganze Geschichte gibt es hier:

#Improvisationsgeschichte

Und einen Überblick über die Personen und die bisher gespendeten Worte findet Ihr hier:

Improvisationsgeschichte-Register

9 Gedanken zu “Improvisationsgeschichte, Teil 19

  1. Pingback: Improvisationsgeschichte, Teil 20 – wortverdreher

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